Embodied Heart Opener

Das spannende und wirklich wichtige ist für mich und in meiner Arbeit nicht das Erreichen einer spezifischen (Yoga)Haltung. Es ist das erspüren, erleben, verkörpern.


Was spricht der Körper in Bewegung?

Welche Form ergibt sich wann?

Wie fühlt sie sich an?

Was lässt sie zu?


Es ist Verbindung, Beziehung.

Es ist ein liebevoller Austausch.

Ein sinnliches Eintauchen in Gewebe, Atmung, Muskulatur, Organe, Knochen, Seele, Geist.


In diesem Artikel gibt es für euch etwas Input für eure erlebbare, verkörperte Praxis zum Thema „Heart Opener“. Ich stelle euch 3 Punkte vor, die dich in deiner Herz Praxis leiten können. Zum Wirken lassen, als Inspiration und Möglichkeit, ein bisschen in meine Arbeit zu schnuppern. 🙏🏼


1. D I E B A S E




Das Herz zu öffnen bedeutet, sich Gefühlen, Emotionen, Verbindung zu öffnen. Der erste Schritt dafür ist eine sichere Basis. Ein Raum, in dem du dich sicher und wohl fühlst sowie eine Ausgangshaltung, die es dir ermöglicht, dich deinem Körpertempel zuzuwenden.


Anatomisch können wir uns den Brustkorb als eine Schale unseres Herzens vorstellen. Als einen Schutz, oder auch Flügel, die unsere Mitte um schmiegen. Diese Mitte ist das Zuhause deines energetischen Herzraumes, in der wir Emotionen und die Kraft der Liebe und des Mitgefühls finden.


Vertrauen ist die Basis, um uns zu öffnen.


Mit ein paar Atemzügen in deinen Brustkorb kannst du dich diesem Raum liebevoll zuwenden.

Beobachte.


Spüre.


Wie fühlt sich dein Brustkorb an, wie dein Herz Raum?

Zu was schenkt dein Tempel dir Zugang?

Dürfen die Rippen sich weiten?

Bekommst du die Einladung deinen Raum aus der Mitte heraus allmählich durch Bewegung oder sanfte Massage zu weiten? 🦋

Lass allmählich geschehen, was jetzt passend ist.


Sei sanft zu dir. Es geht um dich. Kein richtig, kein falsch. D U und dein Erleben. Dein Körper öffnet und bewegt sich in deinem passenden Rhythmus, das macht eine Praxis in Integrität aus.



2. D E R P R O Z E S S



Die Hingabe an die Möglichkeiten:

Das Entstehen neuer Räume, Sichtweisen, Richtungen.


Es ist der Prozess an sich, der uns ankommen lässt.

Das Abwenden vom klaren Ziel schafft Raum, die Gegenwart voll wahrzunehmen. Dein Rhythmus darf sich im Prozess entfalten und wandeln.

Es gibt kein Ziel zu erreichen. Es gibt keine Checkliste, die du abarbeiten musst. Du darfst dich hier, im kreativen Flow erleben.


Schenke deinem Körper Zeit. Erspüre achtsam jede Öffnung.

Was mag dein Gewebe?

Wo wird es liebevoll genährt?

Wie entfaltet sich im Prozess die Mitte deines Herzraums?

Wie fühlt es sich an?

Was brauchst du?

Wann ist es an der Zeit wieder einzukehren und Erfahrungen zu integrieren?


Lass Herzöffnung in deinem Rhythmus geschehen, schenke ihr Raum, lass sie dich bewegen. 🤍



3. L I E B E V O L L E A K Z E P T A N Z